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DUIHK-Berufsbildungspreis 2017
2017-03-02 21:04

Zum vierten Mal verlieh die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK) den Berufsbildungspreis. 2013 mit dem Ziel aus der Taufe gehoben, zur Ausbildung von Fachkräften für Unternehmen, vorrangig kleine und mittelständische, die Mitglied der DUIHK sind, beizutragen.

Bei der Preisverleihung im Festsaal der Ungarischen Handelsbank  (MKB) wurde betont, dass das heute noch aktueller als 2013 ist, u.a. wegen des europaweiten Fachkräftemangels (in Ungarn ganz besonders), wegen der in der ungarischen Volkswirtschaft befindlichen strukturellen Probleme und der immer zahlreicher im Ausland arbeitenden ungarischen Fachkräfte.

Das Jahresthema der DUIHK lautet Fachkräftesicherheit. Die deutschen Standards der Berufsbildung gelten in Ungarn als  Vorbild, der Weg dorthin führt durch die praktische Umsetzung des Dualen Systems, der dualen Ausbildung, d.h. Verflechtung von Theorie und Praxis: Kenntnisse vermitteln, diese verstehen, diese anwenden/erleben. Kreativität steht im Vordergund.

Zur Teilnahme am Wettbewerb um den Berufsbildungspreis meldeten sich 122 Unternehmen, Fachschulen, -gymnasien an, es sind jedes Jahr mehr und diesmal waren es mehrere, die  zum vierten Mal angetreten sind. Die Fachjury wählte 15 Wettbewerbsteilnehmer für die drei Kategorien: Innovation, Motivation, Kooperation  für das Finale aus. Ergo: drei Preise und ein Sonderpreis, der nicht in jedem Jahr verliehen wird. Diesmal erhielt  das Projekt „Kreativpädagogik in der Berufsbildung” der Alkotó Magyarország Nonprofit Kft. aus Nagykovácsi diesen Preis, für die Förderung der digitalen Schöpfungskultur, „die Nutzung des 3D-Drucks, von CAD/CAM-Systemen bzw. verschiedener CNC-Bearbeitungsmaschinen und Anwendung von Lösungen aus der Robotik” (Zitat Ende).  Damit die Lust und Freude der Jugendlichen an kreativer Arbeit geweckt werde, wurde die ’Okosváros – Smart City’ gegründet, wo die jungen Leute an einem großformativen Modell mit 3D-Teilen ihre Kreativität beweisen konnten, den eigenen Platz in ihrem zukünftigen Berufsleben zu definieren versuchten.

Eigentlich müssten alle Projekte, die das Finale erreichten, gewürdigt werden, was den Rahmen dieses Beitrages allerdings sprengen würde.

Den Berufsbildungspreis 2017 in den drei Kategorien erhielten:

Innovation

Audi Hungaria Zrt. für „Antworten auf die Herausforderungen der Industrie 4.0: Einführung neuer Zusatzausbildungen in der Fahrzeugindustrie”. Produktionstechnik, Robotik und Informatik sind die Schwerpunkte in der Ausbauausbildung bei Audi Hungaria und den Partnerschulen. Unter anderem müssen alternative Fahrzeugantriebe  entworfen werden. Kenntnisse zur Rechtslage, Arbeitssicherheit u.a. Bereichen müssen vermittelt werden.

Motivation

Für die Csonka Fashion Days, die digitale Themenwoche und Nacht der Berufe erhielt das Industrielle Fachgymnasium und Berufsschule Nagykáta des Berufsbildungszentrums Cegléd  den Berufsbildungspreis 2017 in dieser Kategorie. Die Schüler der einzelnen Teams nutzten die Digitalisierung, um nicht nur Mode zu designen, Kleidungsstücke zu fertigen, sondern auch das  Management von Marketing, Marktpräsenz, Ein- und Verkauf zu organisieren. Krönung des Projektes war die Modeschau der Csonka Fashion Days. Die Jury rückte die gelungensten Kleidungsstücke, den besten Werbefilm und das beste Team in den Fokus.

Kooperation

Die Siemens Zrt. wurde für ’Mein Atom-Team’ ausgezeichnet, das im Rahmen der Europäischen Berufsausbildung  das/ ein kleines  Brüsseler Atomium, das Syymbol der EU und internationalen Zusammenarbeit mit Lehrwerkstätten aus neun europäischen Ländern hergestelt hat. 30 Auszubildende aus acht verschiedenen Berufen bauten dieses unter Aufsicht der Ausbilder in nur einem Monat in den Ausbildungwerkstätten der Siemens-Tochtergesellschaften.

Veranstaltungen wie die festliche Verleihung des Berufsbildungspreises sind gesellschaftliche Ereignisse, wo sich die Vertreter der Wirtschaft treffen, Brücken geschlagen werden, man sich austauscht, die Fachleute nicht nur an die eigene Zukunft, sondern auch die der heranwachsenden Generationen denken, für die kreative Arbeitsplätze (auch in rückständigen Regionen) unabdingbar sind.

 





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