Bunte Stadt, bunte Mauern Mit dem wortwörtlich aus dem Ungarischen übersetzten Titel ist natürlich Budapest gemeint. Dieser Farbenpracht ist ab 24. August ein ganzes Projekt nebst Festival gewidmet. Einen Monat lang bemalen Künstler Feuermauern. Ja, Künstler, denn der Begriff Graffiti-Sprayer, tja, – Künstler ist tabu, wegen der negativen Konotation, betonte die Projekt-Kuratorin Noémi Nádudvari. Bei ihr gehen die thematischen Bewerbungen ein und sie entscheidet, wer malen darf und wer nicht. Die zu bemalenden Brandschutzmauern werden genauso wie die Farben zur Verfügung gestellt.
Politischer Amoklauf Ungarn Wo vor 25 Jahren der Eiserne Vorhang fiel, soll nun eine neue Mauer gebaut werden, um Asylsuchende abzuwehren. Ein offener Brief gegen Viktor Orbáns Flüchtlingspolitik. Viktor Orbán ist zu weit gegangen. Das ist derzeit die einhellige Meinung unter Zivilisten, Liberalen, Linken oder Demokraten in Ungarn. Vergangenen Mittwoch bewies der ungarische Ministerpräsident, dass es bei seiner ohnehin fragwürdige Politik noch eine Schublade tiefer geht. 
Am Tag nach der für drei Menschen tödlichen Amokfahrt in der Innenstadt der steirischen Hauptstadt herrschen bei vielen Grazern und Steirern weiter Fassungslosigkeit. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) besucht am Sonntag Graz, um sich selbst ein Bild zu machen. In den Grazer Kliniken kämpften die Ärzte in der Nacht immer noch um das Leben von sechs von insgesamt 34 Verletzten.
Alle Jahre wieder: die historischen Burgspiele von Visegrád Am zweiten Wochenende im Juli (10., 11., 12.) ist es wieder an der Zeit, sich in längst vergangene Zeiten zu begeben: ins Mittelalter und die Renaissance. Das hat in Ungarn, sprich im Festivalkalender Tradition, denn seit 1985 werden im Städtchen, dem historischen Städtchen Visegrád, gute40 kmnördlich von Budapest am Donauknie gelegen die sich offziell Internationale Palastspiele nennenden historischen Palastspiele veranstaltet.
In Südosteuropa kehrt der Stacheldraht zurück Verzweifelt stemmen sich die Staaten Südosteuropas gegen illegale Einwanderer. Um unkontrollierte Flüchtingsströme zu verhindern, befestigen sie im Schnellverfahren ihre Außengrenzen mit neuen Zäunen. Da Ungarn für viele Flüchtlinge das erste Land der Schengen-Zone ist, das sie betreten, beantragen sie in der Regel dort Asyl, und nicht in dem Land, in das sie eigentlich weiterreisen wollen. 
Borfesztiválka oder Weinfestivalchen Es handelt sich um ein kleines, aber feines Weinfestival. Allerdings muss der Titel dieser Einladung auf ein Gläschen Ungarwein nicht nur übersetzt, sondern auch erklärt werden: bor = Wein, fesztivál = das versteht jeder, also Festival und ’ka’ am Ende?  Das steht für den Diminutiv am Ende des Substantives, ergo: Festivalchen.

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