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Im Fokus: Krebs – Anti-Krebs-Welttag 2019

Im Fokus: Krebs – Anti-Krebs-Welttag 2019
Marianne Látki

Seit 2000 hat Krebs seinen eigenen Tag im internationalen Kalender: World Cancer Day ist der 4. Februar. Der Krebs, die Nummer 2 der Mortalität nach Herz- und Kreislaufkrankheiten in Ungarn, hat bei uns schon seit 1993 seinen Tag. Jahrein, jahraus wird an diesem einzigen Tag auf die Gefahren, die zu dieser Erkrankung führen (können), und darauf aufmerksam gemacht, wie dem vorgebeugt werden kann sowie soll.

„Der 4. Februar ist aber nur ein Tag von 365”, so der Hauptdirektor des Budapester Krebszentrums Professor Dr. Csaba Polgár.  Man/frau könnte, sollte doch auch an allen anderen Tagen im Jahr so bewusst leben, vorbeugen, dass man/frau  verschont bleiben.  Der jeweilige Slogan soll dazu beitragen: I am and I will!, also: Es gibt mich und ich will. Was sollen wir alle wollen? Vorbeugen. Warum? Unter anderem weil jährlich weltweit 14 Millionen Menschen an Krebs erkranken und davon neun Millionen sterben.

In Ungarn werden jährlich 80 000 neue Erkrankungen registriert. Der maligne Tumor forderte 2017 33 548 Tote.  Davon hätten 33 Prozent vermieden werden können, nämlich  durch Prävention. Es ist eigentlich einfach, einige Regeln zu befolgen: Gesund leben!, Sich gesund ernähren. Sich viel bewegen.

(Im Vorjahr lautete die Aufforderung: Bewege dich! Siehe dazu unseren Beitrag „Krebswelttag….im Fokus: Bewegung” vom  3. Februar 2018.)

Ich bin selbst für mich verantwortlich, kann meinen Körper bewusst erleben, beobachten.  Ungewollte Gewichtabnahme!? Veränderte Muttermale. Schwierigkeiten beim Schlucken. Über Wochen heiser sein. Eine Wunde, die nicht verheilen will. Blut im Stuhl. Und natürlich rauche ich nicht, vermeide den Aufenthalt in ’verräucherten’ Räumen. Achte darauf, nicht zu lange an der Sonne zu sein  und gehe regelmäßig zu Reihenuntersuchungen, weil es Tumorerkrankungen gibt, die ich selbst nicht erkennen kann.

Ungarnweit gibt es Krebszentren, wo man/frau sich zur Reihenuntersuchung anmelden kann, seit 2002 zur Mammographie, schon viel früher zum Abstrich gegen Gebärmutterhals-Krebs und kürzlich auch zur Kolonoskopie (Darmspiegelung).

Zurzeit wird laut für die HPV-Impfung geworben, zu der nicht die Eltern für ihre heranwachsenden Töchter, sondern auch Jungen und Männer als Träger des Virus aufgefordert werden.

Die Bekämpfung des Krebses ist in einem ungarischen Regierungsprogramm verankert. Jeder Einzelne sollte sich die Zeit nehmen und Mühe machen, nicht an der Nummer 2 der häufigsten Krankheiten in Ungarn später leiden (und sterben?!) zu müssen. Schon deshalb weil die Therapie langwierig, teuer ist und die Lebensqualität arg beeinflusst.

Seit 1990 ist die Ungarische Anti-Krebs-Liga aktiv, die informiert, mit vielen nützlichen Programmen die Patienten auffängt, u.a. auch weil viele Betroffene auch gestern davon berichteten, dass die Diagnose Krebs einen in ein tiefes schwarzes Lochen fallen lässt. Krebs ist kein Todesurteil mehr.  Es fehle allerdings an der psychologischen Betreuung. Tja, derer nehmen sich u.a. die Kirchen an.