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Filmtipp: Pope Frances: A Man of his Word

Filmtipp: Pope Frances: A Man of his Word
Marianne Látki

Über zwei Jahre lang begleitete Wim Wenders den Heiligen Vater auf seinen Reisen, hielt sich im Vatikan auf, durfte seltene Aufnahmen machen, Franziskus als sein/das aller Menschen Gegenüber kennen- und verstehen lernen. Diese Zusammenarbeit mit dem Vatikan gilt als äußerst selten. Das Ergebnis überzeugt!

Der Film ist nicht nur für Gläubige, nicht nur für Katholiken, bestimmt. Der Papst im Gespräch denkt nach, spricht Gedanken aus, die alle Menschen betreffen, Auswanderung, Terrorismus und im Besonderen die Armut. Jorge Mario Bergoglio, der Jesuit, der erste Papst aus Südamerika, sitzt seit 2013 auf dem Stuhl Petri und hat sich bewusst für Franziskus als Papstnamen entschieden, Franz von Assisi ist sein Wegweiser, was im Film öfters mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Hinweisen auf den Heiligen untermauert wird.  Franziskus ist dein Gegenüber, ein Mensch aus Fleisch und Blut mit Charisma, das jeden überzeugt, der ihn  unterwegs in Armenvierteln, von Naturkatastrophen heimgesuchten Regionen, anlässlich Freilichtmessen mit Tausenden Teilnehmern, in Gefängnissen erlebt. Er überzeugt auch den Zweifler, den Atheisten, der nicht überzeugt war, sich ins Kino zu Franziskus zu setzen.

Dieser Dokumentarstreifen ist für alle bestimmt, im Besonderen aber für junge Leute, für Schülergruppen, die den Heiligen Vater zu den unsere Erde bedrohenden Schauplätzen wie  die im Plastikmüll erstickenden Weltmeere, die im Müll nach Überlebensmitteln suchenden Ärmsten der Armen, Kranke und Hinfällige aufsucht, ihnen Trost spendet.

Der Zeitpunkt für die ungarische Kinopremiere wurde richtig gewählt, die Vorosterzeit. Pope Francis – A Man of his Word, ungarischer Titel: Ferenc Pápa – Egy hiteles ember/ Papst Franziskus – Ein authetischer Mensch startet am 11. bzw. 18. April in über 30 Kinos ungarnweit, mit Originalton und untertitelt, bzw. synchronisiert.

Dokumentarfilm, 90 min., 2018, Regie Wim Wenders