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Ungarischer Anti-Krebstag 2019

Ungarischer Anti-Krebstag 2019
Marianne Látki

Der 10. April ist seit 1993 der Nationale/Ungarische Anti-Krebstag. Es ist die Hommage an den Arzt Gyula Dollinger (1849-1937), der am 10. April 1849 in Pest geboren wurde. Der Mediziner, der in Wien und Berlin studiert hat, war der Begründer der ungarischen Orthopädie. 1902 gründete er den Ungarischen Krebsausschuss, der die erste ungarische Krebsstatistik zusammengestellt hat.

Es ist wichtig nicht nur am internationalen Anti-Krebstag (4. Februar), sondern eben auch jede andere Möglichkeit zu nutzen, um auf diese Krankheit aufmerksam zu machen, u.a. weil der Grossteil der ungarischen Bevölkerung kein Krankheitsbewusstsein hat, nicht weiß, warum er/sie krank werden, salopp ausgedrückt: Einfach in den Tag leben, und das gar nicht gesund tun. Im Falle vorliegenden Beitrages muss man sich vergegenwärtigen, dass einem Drittel der Tumorerkrankungen vorgebeugt werden kann, wenn… Dazu stellten die Nationale Krebsforschungs-Agentur (IARC) innerhalb der WHO mit der EU-Kommission den 12-Punkte-Krebskodex (cancer-code-europe) zusammen (siehe dazu unseren ausführlichen Beitrag von 3. Februar 2018 Krebswelttag – Anti-Krebswelttag) zusammen.

Die Ungarische Anti-Krebs-Liga schreibt sich jedes Jahr einen mobilisierenden Slogan aufs Banner, eben um die trägen Ungarn zu mobilisieren. Das können die notwendigen Reihenuntersuchungen sein (unser Beitrag vom 4. Februar 2019. Im Fokus: Krebs) geht darauf ein. Nun heißt es – seit dem 10. April ganz dringend – „Wer bist du und was tust du gegen Krebs?” Handele und kümmere dich um dich selbst! Es ist ganz einfach: Mann/Frau sollten einfach nach dem Krebs-Kodex leben. Einer der Punkte: die gesunde Ernährung. Und dazu hat Eurostat für 2017 errechnet, dass Ungarn in puncto Gemüseverzehr das Schlusslicht in der EU ist. Um den Obstverbrauch ist es etwas besser bestellt, da gibt es drei Länder in der EU, wo noch weniger Früchte gegessen werden als in Ungarn.  Nicht rauchen!, lautet die Empfehlung auch ohne den Kodex intus zu haben: 27 % der über 15-jährigen Ungarn waren 2017 Raucher. Was den Alkoholkonsum betrifft belegt Ungarn in der Eurostat-Statistik Platz 8.

„Wer bist du und was tust du gegen Krebs?” sollte sich jeder fragen, noch bevor es zu spät ist. Es ist doch ganz einfach, auf die 8 Anzeichen zu achten (sie zu bemerken), um rechtzeitig zu handeln: Das sind Muttermale und Warzen, das plötzlich unerklärbare Warnzeichen zu achten: Schwierigkeiten beim Schlucken, Husten und Heiserkeit, die nicht vergehen, Knoten in der Brust, Wunden, die nicht verheilen, Blut im Stuhl, plötzliche Blutungen...

Am diesjährigen Ungarischen Anti-Krebstag standen Themen an der Tagesordnung wie: Was gehört auf einen ’klugen’ Teller?,  Colonoskopie – Erfahrungen und Ergebnisse; erst in diesem Jahr wurde landesweit zu Reihenuntersuchungen aufgerufen, die Bevölkerung über 50 mit einem Brief zur Darmspiegelung eingeladen.  Onkoplastische Chirurgie war genauso ein Thema wie die Aufgaben des Hausarztes wenn die Diagnose Krebs lautet.

An dieser Stelle seien auch Ergebnisse aufgezählt. Im 2018er Programm „Bewege dich!” wurden 168 000 km zurückgelegt und ein Bewegungsklub nach dem anderen werden aktiv, zurzeit sind es schon 26.