Finger auf Tastatur: Hacker greifen Adobe an (Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)Den Recherchen des Sicherheitsbloggers Brian Krebs nach wurde er bei Nachforschungen zu Einbrüchen bei LexisNexis, Kroll und Dun & Bradstreet auf verdächtige Daten aufmerksam, die rund 40 Gigabyte umfassen sollen. Es zeigte sich bei einer weiteren Analyse, dass es sich um den Sourcecode von ColdFusion und Adobe Acrobat handeln musste. Der Insider sendete angefertigte Screenshots an Adobe, die den hausinternen Untersuchungen erheblich halfen.

Obwohl Adobe selbst erst seit dem 17. September dieses Jahres mit den Nachforschungen zu dem Vorfall begonnen hat, muss der Einbruch bereits im August stattgefunden haben. Adobe gibt allen Kunden, die ihre Kreditkartendaten dem Unternehmen überlassen haben, vorsichtig Entwarnung. Man glaubt nicht, dass die Kreditkartendaten die Server unverschlüsselt verlassen haben. Adobe will für den US-Markt nun eine einjährige Gratis-Überwachung der betroffenen Kreditkarten anbieten und fordert die Kunden dazu auf, ihre Passwörter zu ändern.