Dem Thema nehmen sich auch Gewerkschaften und Interessenvertretungen an, die grundlegende Änderungen fordern: „Weitere Kürzungen der Presseförderung bei Qualitätsförderung und Zukunftssicherung gefährden die Substanz unserer Arbeit. Darunter leiden sowohl die Qualität als auch unsere Unabhängigkeit. Darunter leidet in weiterer Folge der Journalismus”, schreibt Elisabeth Wasserbauer vom „Kuratorium für Jurnalistenausbildung„. Die Vereinigung appelliert an die Politik und fordert „die Unterstützung der journalistischen Aus- und Weiterbildung zu stärken und auszubauen.
Anleitungen im Internet
Die Wissenschaftler kommen zum Schluss, dass die „digitale Ära” einen Neustart der Nachrichtenindustrie repräsentiert, bei dem auf die Bedürfnisse der Beschäftigten vergessen wurde. Es gibt der Studie zufolge aber auch positive Entwicklungen. Im Internet werden immer mehr Anleitungen angeboten, die Journalisten, die bisher noch nicht mit der digitalen Welt in Berührung gekommen sind, zumindest einen Einblick bieten.
„Die guten Nachrichten sind, dass es noch nie zuvor so einfach war einen Neustart zu wagen. Aufgrund der Digitalisierung kommt man schneller an die benötigten Informationen. Im Internet steht einem das gesamte Werk des menschlichen Wissens zur Verfügung und kann auch mit Freunden geteilt werden”, so die Forscher abschließend.

