Möglich macht das ein neuartiger Ansatz. „Anstatt verschiedene Farbstoffe zu verwenden, haben wir die Farbinformation in der Größe und Position winziger Metallscheiben gespeichert. Diese Scheiben interagieren durch das Phänomen der Plasmonenresonanz mit Licht”, erklärt Teamleiter Joel Kwang. Mehrere Scheiben der richtigen Größe und Anordnung ergeben so einen Bildpunkt bestimmter Farbe, ein Bild besteht dann aus einer Vielzahl dieser nanostrukturierten Pixel.
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Die Forscher haben ihren Ansatz, der aktuell im Magazin Nature Nanotechnology vorgestellt wird, zum Patent angemeldet. Laut A*STAR wird derzeit nach möglichen Partnern und Lizenznehmern für die Verwertung der Technologie gesucht. Dabei ist der Farbdruck mit höchster Auflösung ein Thema, doch ortet das Team diverse andere mögliche Anwendungen. Das umfasst beispielsweise die Nutzung als eine Art Nano-Wasserzeichen und somit Sicherheitsmerkmal, die Herstellung von Farbfiltern oder neuartige reflektive Displays. Zudem könnten derartige Nanostrukturen für extrem hohe Datendichten bei DVD-ähnlichen Speichermedien sorgen.

