Die EU-Präsidentschaft soll aber nicht nur in der Erinnerung bleiben, betonte die Staatssekretärin im ungarischen Außenministerium Enikő Győri, sie soll ’dingfest’ gemacht werden. Was bleibt nach einem Jahr Vorbereitung und sechs Monaten Präsidentschaft übrig, fragte die Staatssekretärin. Z.B. das, was Ungarn erreicht hat: die Durchsetzung der Aufnahme Kroatiens in die Gemeinschaft, die vorgestellte Roma-Strategie, die natürlich nur die Möglichkeit bietet, so Staatssekretärin Győri, die Mitgliederländer haben sie als Hausaufgabe bekommen; die zu intenvierende Zusammenarbeit im Donauraum und die allseits gelobte Arbeit des ungarischen Diplomaten; natürlich auch Kritik, die allerdings nicht Thema dieser Zeilen ist.
Die im Ungarischen Nationalmuseum bis zum 17. Juli ausgestellten Gegenstände sind Zeitdokumente, die teils in den Fundus des Museum, wo schon drei Millionen ’Zeitzeugen’ aufgewahrt werden, eingehen, teils, weil Gegenstände des täglichen Gebrauchs verschenkt werden, so an eine Schule in Miercurea Ciuc/Csíkszereda in Rumänien.
Was wurde als typisch ungarisch ausgewählt? Innovative Artikel (siehe Photo u.a. mit Rubiks Zauberwürfen) und traditionelle Gegenstände (z.B. das Kaffeeservice für zwei Personen aus Herender Porzellan (siehe Photo). Besonders freuten sich die Beschenkten z.B. über die CD mit Werken von Franz Liszt, die DVD über den bekanntesten ungarischen Fußballspieler Ferenc Puskás, aber auch den geschmackvollen Schal für die Dame und die Krawatte für den Herrn.

