Europäisches Kulturerbejahr 2018

Die EU Kommission hat das Jahr 2018 zum Europäischen Kulturerbejahr ausgerufen.

Das Thema: das Gemeinsame in den Fokus zu rücken, alles,  was verbindet zu pflegen, sich für das Kulturerbe der Nachbarn zu interessieren, die Vielseitigkeit Europas in der Kultur, aber nicht nur dort, sondern auch im Alltag zu vergegenwärtigen, diese zu erleben und zu leben. Es gibt Spannungen, erstarkende Nationalismen, Populismus und damit die Gefahr, dass Toleranz, Verbindung, Freundschaft auf der Strecke bleiben. In der Politik sie zu überwinden? Das scheint momentan kaum möglich, Man/frau, jeder versuche es auf dem Boden des gemeinsamen europäischen Kulturerbes. Deshalb auch das Motto des Kulturerbejahres 2018:

SHARING HERIGAGE! Anders ausgedrückt: Werde Teil und teile!

Wie das konkret umgesetzt werden soll? Deutscherseits so: Die Staatsministerin für Kultur Monika Grütters hat schon mehrere Prominente zu Botschafters des Europäischen Kulturerbejahres 2018 ernannt, so Prof. Dr. Dr. Hermann Parzinger, Präsident der Stiiftung Preußischer Kulturbesitz, Sir David Chipperfield, Architekt,  Prof. Dr.-Ing. Dr Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, Musiker, Schriftsteller und Schauspieler. Gerade wurde in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland dem Schauspieler Daniel Brühl das Diplom zu seiner Ernnennung als Kulturerbe-Botschafter überreicht. Weshalb ihm? Eigentlich erübrigt es sich, dass allgemein Bekannte über den Deutschspanier zu berichten. So sei Daniel Brühl anlässlich des Ereignisses in der Botschaft sinngemäß zitiert: Er bezeichnete sich als ein ’sehr europäisches Gewächs’ mit spanischer Mutter, deutschem Vater, familiären Verbindungen nach Frankreich und England, der in Barcelona und Berlin lebt, dieses auch seiner neuen Mission entsprechend als Brücke versteht. Aus seiner spanischen Heimat habe er vieles nach Berlin mitgenommen, so auch ganz konkret die beiden Tapas-Bars, die er eröffnet hat, für spanische Leckerbissen, wie den besten Schinken der Welt die Werbetrommel rührt. Und was er aus Deutschland nach Barcelona mitgenommen habe? In erster Linie Kulinarisches. Das deutsche Schwarzbrot, Pumpernickel, saure, eingelegte Gurken, die Kölner Leberwurst und nicht nur das.

Daniel Brühl (Bild) ist das/ein Gesicht Deutschlands in der Welt, der Sympathieträger für das gemeinsame europäische Kulturerbe. Nach so bekannten Filmen wie ’Good Bye, Lenin, Merry Christmas, Rush – Alles für den Sieg, Die Frau in Gold, Jeder stirbt für sich allen und vielen anderen mehr dreht er zurzeit in Budapest. Er ist der Hauptdarsteller in ’The Alienist’ nach dem gleichnamigen Roman von Caleb Carr. Die Story spielt in New York 1896 (das wird heute in Budapest lebendig) und Daniel Brühl ist der Psychiater, der Alienist, in diesem amerikanischen Thriller. Die sechs Monate der Dreharbeiten nutzt er auch für ein Eintauchen in die ungarische Kultur, sie für sich ins Europäische Kulturerbejahr 2018 einzugliedern.

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