Filmtipp:  Monet – von Wasser und Licht verzaubert

In der Filmreihe „Tempel der Kunst” bringt Pannonia Entertainment einen weiteren Juwel der Kunst und Filmkunst in die ungarischen Kinos.  Der Film verzaubert den Kinobesucher, der sich eingangs fragt, was denn über das Alterswerk eines Künstlers, sein Hauptthema 90 Minuten lang gezeigt werden kann. Die Überraschung ist perfekt, man/frau verlassen das Kino mit glänzenden Augen.

Das Leben und Wirken Claude Monets (1840-1926) wird in großen Zügen behandelt, das Alterswerk bis ins Detail, mit vielen, vielen wunderbaren Aufnahmen und Erklärungen der Narratoren Elisa Lasowski und Ross King. 

Die Erklärungen sind erforderlich, auch wenn sich die Kinobesucher im Voraus über Monet gelesen haben. Es sind die Schicksalsschläge, die Monet in der Natur, mit seinen Blumen im Haus und Garten Claude Monet erträglich werden lassen: der Tod seiner ersten Frau, des Sohnes, seiner zweiten Frau, sein immer schwächer werdendes Augenlicht und  nicht zuletzt seine Antwort auf die Grauen des Ersten Weltkrieges, seine Antwort mit Frieden, Hoffnung, ja Widerstand; Man denke a den Farbenwechsel  von den lichten Farben bis ins blutige Rot. Sein Alterwerk besteht aus über 250 Gemälden, die Seerosen-Serie kann und soll in vielen Museen erlebt werden, u.a. im Musee d’Orsay in Paris, in der Orangerie ebenfalls in Paris, im Monet-Haus und Museum in Giverny, in New York u.a.  Tempeln der Kunst.

In den ungarischen Kinos, mit Premiere im Urania in Budapest, dann ungarnweit läuft ’Monet – verzaubert von Wasser und Licht’ am 28. März an.

Pannonia Entertainment bereitet schon die nächste Kunstfilm-Premiere vor: Tintoretto 500.

PS: An dieser Stelle sollte noch ein ’Kunst-Film’  erwähnt werden, der ab 14. März in  ungarischen Programmkinos des Artmozi-Vertriebes läuft: Egon Schiele: Tod und Mädchen. Es ist ein Spielfilm mit Noah Saavedra in der Hauptrolle über das kurze, aufregende Lebens des provokativen Künstlers Egon Schiele, der Tabus gebrochen hat und von Erotik getrieben wurde. 2016, 110 min. Regie: Dieter Berner, eine österreichisch-luxemburgische Produktion.

Monet und die Seerosen, 2019, 90 min. Italien,  Regie: Giovanni Troili, nach dem Bestseller von Ross King, ab 28. März in den ungarischen Kinos. (Bild: Monet in seinem Garten; Quelle: thefotosgratis_eu)