Miklós Szenthelyi.So unterschiedlich wie die Veranstaltungsorte, so unterschiedlich auch das Repertoire:

Der nun schon 6. Konzertmarathon Miklós Szenthelyis (22. März, Budapest Kongresszentrum BCC) steht im Zeichen von Vivaldi und Brahms. Der Maestro steht von in der Früh bis abends auf der Bühne, er dirigiert und spielt Geige, wird von seinem Ensemble begleitet und von Künstlergästen unterstützt, so u.a. Csaba Onczay, Cello,Géza Németh, Bratsche, Tamás Gál, Dirigent,Gyula Kiss, Pianist, und das waren nur einige der Solisten. (Siehe auch den Beitrag „Ein Giunness-Rekordversuch der besonderen Art: Miklós Szenthelyi und seine Geige” vom 23.10.2013.)

Als traditionell dürfen auch die Konzerte in der Matthiaskirche bezeichnet werden, wo Werke von Bach, Händel, Vivaldi, Cherubini, Corelli, Telemann, Mozart, Schubert, Donizetti, Bizet, Gounod, Liszt und C. Franck aufgeführt werden, u.a. mit Gastsolisten wie der Sopranistin Ingrid Kertesi und dem Tenor Dániel Vadász. (Infos u.a. unter www.classictic.hu und www.concertbudapest.com ). Die nächsten Konzerte am 8., 22. und 28. März, immer ab 20 Uhr.

Neu und für den Kenner des Repertoires der Ungarischen Virtuosen eher ungewöhnlich sind die Konzerte im Versailles Saal: Operettengala, TeaTime, d.h. Salonmusik mit beschwingten Filmmusiken, Schlager-, Musical- und Operetten-Ohrwürmern, die Solisten und Tänzer immer begleitet von den Ungarischen Virtuosen. Noch überraschender ist die Zusammenarbeit der klassischen Musiker mit jungen Talenten, die beim Musiccontest X-Faktor auf sich aufmerksam machten, so den als Summer Sisters auftretenden Schwestern Edit und Aliz Nyári. Für den Backsound auf der LP der jungen Musikerinnen sorgten die Ungarischen Virtuosen. Und weil die Zusammenarbeit zu aller Zufriedenheit gedeiht, sind Konzerte mit den Nyári Schwestern und Vater Károly Nyári, Pianst, geplant.

Am 15. März startet die Österreich-Tournee der Ungarischen Virtuosen: Starsolist ist Richard Clayderman. Ort: Liszt Zentrum Raiding.

Das Repertoire der Ungarischen Virtuosen reicht vom Barock bis in die Gegenwart; was Miklós Szenthelyi in puncto Gegenwart besonders wichtig ist, ist junge Talente zu fördern, in Musical- und Song-Fach einzutauchen und Edit und Aliz Nyári zu begleiten oder die Geschwister Makó zu entdecken (Brigitta Makó Geige, Tünde Makó Geige, Lilla Makó Bratsche, Gina Makó Cello) und zu fördern.