Dabei wurden die Mädchen in vier Gruppen geteilt: Eine Gruppe hatte keinen mütterlichen Kontakt, eine weitere durfte telefonieren. In der dritten Gruppe sprachen die Mädchen persönlich mit ihren Müttern, während die letzte Gruppe Textnachrichten austauschte.
Texte liefern weniger Trost
Das Ergebnis: Bei Mädchen, die die Stimme ihrer Mutter am Telefon oder persönlich hörten, sank der Stresspegel tatsächlich deutlich, während die Glückshormone anstiegen. Bei jenen, die mittels Textnachricht Trost finden mussten, war dies jedoch nicht der Fall. „Textnachrichten sind kein guter Ersatz für persönliche oder telefonische Interaktionen”, so das Resümee der Studienleiterin und Anthropologin Leslie Seltzer.

