Durch eine Bildergalerie zu spazieren, ist aber nicht jedermanns Sache, und schon gar nicht, wenn die Sprösslinge nerven. Zum Kunstverstänsnis und -genuss sollen sie erzogen werden, und damit kann nicht früh genug begonnen werden! Alle sollen auf ihre Kosten kommen: Kunst wird mit Unterhaltung und viel Wissenswertem, garniert mit der entsprechenden Musik geboten: im Museum der Bildenden Künste am Budapester Heldenplatz; und Aegon macht es finanziell möglich. Die Versicherung und das Museum laden in den kommenden Wochen dreimal zur Matinee in den Musentempel ein. Die Programme wurden thematisch gestaltet.

Am 19. Februar steht, wie könnte es anders sein, der Fasching an der Tagesordnung: drei Werke aus dem Museum werden ’besprochen’, die Schauspielerin Kriszta Biró führt in die Geheimnisse des Theaters ein, die entsprechende musikalische Untermalung liefern Musiker aus unterschiedlichen Branchen, ein Symphoniker, Balázs Bujtor, Geige, von den Pannonischen Philharmonikern aus Pécs und der Jazztrompeter Kornél Fekete-Kovács. Wie das zusammenpasst? Man lasse sich überraschen. Die Musiker servierten der versammelten Presse eine Kostprobe ihrer empathischen Improvisationen. Cross over. Es wird wohl klappen.

Die folgenden beiden Familien-Matinees sind für den 19. März (Thema Rhythmus, u.a. mit der Dichterin Anna T. Szabó) und den 30. April (Thema Spaß, Witz, u.a. mit dem Schlagzeuger András Dés) geplant.

Und dann schließt das Museum für sechs Monate, um renoviert und ausgebaut zu werden.