Muss sich der angehende Medikus die Anatomie in zweijährigem zähen Studium aneignen, wird er, steht das neue Unterrichtsmittel bereit, sein Anatomietraining bequem zu Hause am PC durchführen. Per Mausklick blättert er – vorläufig im Kopf und Hals – des zu studierenden Objekts, vorwärts, rückwärts, kann alles bis ins kleinste Detail vergrößern, drehen und schwenken, aus allen Richtungen betrachten.

In sechsjähriger Arbeit entwickelte das Expertenteam bestehend aus dem Neurologen Dr. Attila Balogh, Eigentümer von 4D Anatomy und dem für die technische Entwicklung zuständigen Dr. László Kutor von der Universität Óbuda besagte Unterrichtsplatform. Das zu 100% ungarische Produkt ist seit Jahren als Weltpatent geschützt und wird von den USA aus, wo Dr. Attila Balogh jahrelang arbeitete und forschte, vermarktet.

4D Anatomy kann und will den klassischen Anatomieunterricht nicht ersetzen. Das Praktikum in der Pathologie bleibt bestehen, die Kadaverpräparate sind notwendig, allerdings teuer und nicht interaktiv nutzbar, nicht reproduzierbar.

Wie schon erwähnt, greift auch der behandelnde Arzt zu 4D Anatomy, um dem Patienten räumlich-bildhaft zu erklären, wo was in seinem Körper ist und bei Krankheit wie behandelt werden kann. Der Chirurg nutzt den mobilen 4D Anatomy-Bildschirm quasi als Spickzettel beim Eingriff. Noch ist das Zukunftsmusik, die Ouvertüre aber schon perfekt, im Kopf und Hals des Menschen wird schon geblättert. Am Atlas wird in Ungarn weiter gearbeitet, so dass der menschliche Köpfer in vier bis fünf Etappen Schicht für Schicht photographiert und gescannt, zum 4D-Format via Software aufgebaut werden kann. Die Vermarktung nebst Marketing des Produktes läuft von den USA aus, wo sich u.a. UCLA, die John Hopkins, Harvard und Stanford Universitäten dafür interessieren; die Chancen stehen gut, dass der Atlas 4D Anatomy Bestandteil des Basislehrstoffes wird. In Europa wurde bislang Interesse aus Österreich und der Schweiz bekundet.

 

Mehr über den interaktiven Anatomieatlas unter www.4danatomy.com