Einige Hersteller wie Honda bieten bereits Einparkhilfen an, die dem Fahrer das Steuern abnehmen – allerdings muss er selbst noch aufs Gas gehen und die Bremse betätigen. Die Clarion-Lösung geht hier weiter und arbeitet vollautonom – der Fahrer soll letztlich nur einen Knopf drücken müssen, damit das Auto parkt.

Dabei nutzt das System, das in einem Nissan Leaf getestet wird, einzig vier Kameras –- eine an jeder Fahrzeugseite – um weiße Linien und Hindernisse in einigen Metern Umkreis zu erkennen. Clarion zufolge werden Hindernisse dabei auf fünf Zentimeter genau erkannt, obwohl keine anderen Sensoren wie Ultraschall zum Einsatz kommen.
Die Lösung unterscheidet sich von Audis Piloted Parking, das im Januar auf der CES präsentiert wurde und sowohl auf Ultraschall-Sensoren am Fahrzeug als auch auf Laser-Sensoren in Parkgaragen setzt. Die Audi-Lösung erlaubt es, das leere Auto nach dem Aussteigen automatisch einzuparken. Dazu soll auch das System der Hitachi-Gruppe in der Lage sein.
Allerdings geht Piloted Parking weiter als eine reine Parkhilfe: In einer mit den nötigen Sensoren ausgestatteten Parkgarage verspricht die Audi-Lösung, Fahrzeuge auch automatisch bis zum nächsten freien Parkplatz zu steuern. Bei beiden Systemen bleibt indes abzuwarten, wann sie wirklich kommerziell zum Einsatz kommen.

