5 milliardenmal täglich wird der Strichcode weltweit abgetastet. Seit 30 Jahren ist GS1 Magyarország Generalvertreter des global players GS1 – übrigens in 111 Ländern präsent –, in Ungarn aktiv. Der erste Artikel, der an der Kasse eines ungarischen Ladens abgelesen wurde, war übrigens eine, jedem Ungarn bekannte, Seife in hellblauer Verpackung mit weißen Tupfen der Marke Baba.

Strichcode und süße Versuchung. Wie es dazu kam? Die Konditorei Auguszt ist traditionsbewußt, blickt auf 150 Jahre Geschichte in Ungarn zurück, hat zeitgleich offene Augen und Ohren sowie den richtigen Riecher, sprich Geschmack für den Zeitgeist, moderne Patisserie, leichte, nicht allzu süße Deserts: so entstand die Erdbeercode-Schnitte, die ab sofort in allen Auguszt-Konditoreien angeboten wird: Erdbeermousse, drin Milchschokolade auf einer hauchdünnen Biskuitschicht. Wie Konditor József Auguszt erzählte, fragen immer mehr Gäste nach den Zutaten und der Zubereitung des gerade verzehrten Kuchens, der Torte. Deshalb sollen diese schon bald per QR Code abrufbar sein.

Code und Wettbewerb. Anläßlich des 30. Geburtstages ruft GS1 Magyarország die bildenden Künstler in Ungarn auf, sich am Design-Wettbewerb www.kodvilag.hu  (Codewelt) zu beteiligen. Einsendetermin: Ende September, Auswertung bis 16. Oktober, dann werden die besten Designs im Design Terminal in der Budapester City ausgestellt. Mehr Design in der Welt der Codes kann dazu beitragen, dass sie einfacher abgerufen, aufs Handy geladen werden können, eventuell auch der Strichcode, wenn der Streifenleser nicht will, nicht mehr durch die Lupe betrachtet eingetippt weden muss. Lassen wir uns überraschen.