Der Rückblick: Ab dem 2. Juni 1989 wurde der Eiserne Vorhang löchrig, die Grenze zwischen Ost- und Westeuropa begann zu bröckeln. Am 27. Juni des historischen Jahres griffen die beiden Nachbar-Außenminister Gyula Horn und Alois Mock selbst zur Schere und öffneten den Eisenen Vorhang. Es folgten Wochen, in denen immer mehr DDR-Bürger über Ungarn durch diesen gefallenen Eisernen Vorhang mit ihren Trabis gen Westen rollten, und ab dem 10. September führte Ungarn überhaupt keine Grenzkontrollen mehr durch.

Den historischen Ereignissen 1989 widmet Münze Austria die Silbermünze, die in Österreich als offizielles Zahlungsmittel zugelassen ist, wohl aber eher das Herz der Numismatiker höher schlagen lässt.
So wie der unblutige bürgerliche Ungehorsam zur Öffnung Europas führte, so unspektakulär ist auch die Silbermünze, entworfen von Herbert Wähner, gestaltet: ein legerer junger Mann tritt durch den geöffneten Eisernen Vorhang, auf der Rückseite sind Symbole der Freiheit zu sehen: das Brandenburger Tor, die Freiheitsstatue, die Karlsbrücke, das Riesenrad im Wiener Prater.

Der einleitend genannte ungarische Partner bietet seit drei Jahren auch in Ungarn Sammlermünzen an, ist zeitgleich der offizielle Vertreter von Münzanstalten in den USA, Kanada, Großbritannien, Australien. Die Silbermünze zum Fall des Eisernen Vorhangs kann für 14.990 Forint bestellt werden. Darüber und alle anderen Angebote können sich die ungarischen Sammler unter www.eremkibocsato.hu inforiemieren.

PS: Im Österreichischen Kulturforum können zurzeit Ausstellungen zum Thema Fall des Eisernen Vorhangs vor 25 Jahren besichtigt werden.