Mehr Fluch als Segen
Es scheint, als würde die Innovation jedoch mehr Nachteile als Vorteile mit sich führen. Was auf dem ersten Blick wie eine effiziente Methode zum Abschließen der Haustür sein mag, könnte in Ausnahmefällen jedoch zum Sicherheitsproblem werden. Denn alles, was über das Internet gesteuert wird, ist vor Hacking-Attacken heutzutage nicht gefeit. Zusätzlich stellt ein schwacher Handy-Akku ein Defizit dar.
„Ein Vorteil ist die Verwaltung des Türschlosses über das Handy, das auch von der Ferne bedient werden kann. Es besteht jedoch auch das Risiko, das Smartphone zu verlieren. Wenn jemand es findet und das Schloss nicht zureichend mit einem Passwort geschützt ist, hat er Zugang zu den Daten und dem Schloss”, sagt Wolfgang Koch, Techniker bei der Schlüssel-Koch GmbH, im Interview mit pressetext.
Nettes Gadget für Privatpersonen
„Für Privatpersonen kann das System eine nette Applikation sein, denn das Handy ist immer dabei”, sagt der Experte. Im Firmenbereich sei das Türschloss jedoch weniger nützlich, da hier beispielsweise die Verwaltung über Distanz selten nötig ist und der Nutzer zudem nicht weiß, wer dann wirklich Zugang zur Firma hat.
„Momentan ist dies noch keine Sicherheits-relevante Methode”, so Koch. Derartige Apps gebe es in unterschiedlichen Ausführungen und seien mit der SIM-Karte des Handys verkoppelt, was sie besonders angreifbar mache.

