Zur Identifizierung eines Anfalls zeichnen ein Beschleunigungs- und ein Bewegungssensor verantwortlich. Dank des integrierten GPS-Moduls weiß das Gerät auch seinen aktuellen Aufenthaltsort. Aktuell lässt sich die Uhr an ein Android-Smartphone koppeln und alarmiert im Notfall Helfer unter voreingespeicherten Rufnummern. Zeitpunkt und Dauer des Anfalls werden in einem Protokoll vermerkt. Tasten auf der Seite des Gerätes erlauben den Abbruch eines Fehlalarms als auch das Auslösen eines manuellen Notrufs.
Hindernis Fehlalarm
„Es wird seit Jahren an entsprechenden Geräten gearbeitet”, so Krämer gegenüber pressetext. Bisherige Versuche scheiterten jedoch an zu häufigen falsch-positiven Befunden. „Ein solches Gerät kann nicht erkennen, worauf eine lange Bewegung oder ein Sturz zurückzuführen ist”, erklärt der Fachmann.
Ein Anfallsprotokoll an sich jedoch ist für die Behandlung und Erforschung der Erkrankheit durchaus wichtig, meint der Mediziner. Er betont jedoch, dass die meisten an Epilepsie leidenden Personen ein solches auch ohne dem Einsatz technischer Hilfsmittel problemlos führen können.
Smart Meter arbeitet bereits an einer SmartWatch-App für iOS. Bis zur Marktfreigabe dürfte aber noch einige Zeit vergehen. Aktuell laufen klinische Tests, in der die Praxistauglichkeit des Devices erprobt werden soll. Bei erfolgreichem Abschluss muss schließlich noch die US-Gesundheitsbehörde FDA eine Freigabe erteilen.

