Das Resultat erscheint dann zweisprachig Ungarisch und Englisch altmodisch auf Papier, aber auch online und mit Hilfe vieler Apps abrufbar. Die Fachwelt weiß, woher die meisten Gäste nach Ungarn kommen (aus Deutschland), welche es ebenfalls als Reiseziel interessant finden (immer mehr Briten) und wer die Touristen in spe sind (z.B. Chinesen und Inder), wobei die Reisenden im eigenen Land, also die ungarischen Touristen und Geschäftsleute nicht vergessen werden dürfen.

Best of Budapest & Hugnary verleiht zweierlei Preise: den Qualitätspreis, den in diesem Jahr 280 Gastro-Einheiten ’verdient’ haben und den Preis, der bestimmten Personen für ihre Verdienste in der Gastornomie verliehen wird.

Aus der zweitgenannten Kategorie mit 10 Preisträgern seien einige erwähnt: Den Preis für sein Lebenserk erhielt der 73-jährige Gastronom Tibor Rosenstein für sein Familienunternehmen in der Budapester Mosoni utca, wo heute Sohn Róbert in den Fokus gerückt wird (siehe Photo: der Preis). Der beste Küchenchef ist jener des Restaurants Baraka, Norbert Biró, der seit zehn Jahren für die Standhaftigkeit auch in schweren Zeiten bekannt ist; für waschechtes mediterranes Flair im Via Italia  in der Arany János utca in der Pester City wurde Gianni Annoni als bester Gastro-Unternehmer ausgezeichnet. Wert ausgezeichnet zu werden, fanden die Juroren auch die Gastro-Bloggerin Zsofia Mautner, die das Genre in Ungarn eingeführt hat, aus TV-Sendungen und mit eigenen Kochbüchern bekannt ist und die Direktorin des Hotels Boscolo Kinga Engelbrecht, die mit ihrem Team 650 000 Gäste im Jahr bewirtet, betreut, oder aber auch  der vom Großunternehmer und Kunstsammler zum Gastro-Winzer des Jahres aufgestiegene Nimród Kovács.