Das Brot. Der 20. August ist auch Erntedankfest, wenn das vor der heiligen Messe geweihte frische Brot – diesmal ein Brotlaib aus Dinkel – angeschnitten wird. Das Dinkelmehlbrot mit Sauerteig und ausschließlich aus ungarischen Zutaten gebacken gelangt dann in die Bäckereien landesweit.
Die Torte. Zum 7. Mal wurde der Sieger des Tortenwettbewerbs „Die Torte Ungarns” verkündet. Zu den Vorgängern zählen süße Kreationen wie Pflaumen-, Sauerkirschen-, Pflaumenknödel-, Aprikosen-Hirse-Torte u.a. Fünf Torten kämpften sich in die diesjährige engere Auswahl, das Rennen machte die Nuss-Honigtorte mit zarter Krem und krokanter Glasur Milota aus der Konditorei Major.
Die 2. Torte. 2012 schrieb die Stiftung „Ein Tröpfchen Aufmerksamkeit” (Aufklärung über Diabetes) gemeinsam mit der Innung der Ungarischen Konditormeister den Wettbewerb für Ungarns zuckerfreie Torte aus. Als am gesündesten, leckersten und auch dem Auge gefälligsten kürte die Jury die eingangs schon genannte Johannisbeer-Apfelschnitte des Konditors László Nándori aus der Nándori Konditorei, die genauso wie das Dinkelbrot und die Nuss-Honigtorte am 19. und 20. August anlässlich des Festes der Gastronomie und des Handwerks präsentiert und anschließend von Bäckereien und Konditoreien ungarnweit ins Angebot aufgenommen wird.
Über das Programm anlässlich Sankt Stephan möge sich jeder, der am 19. und 20. August in Ungarn weilt, unter dieser Internet-Adresse (bitte klicken) in Ungarisch und Englisch informieren.
Das Fest beginnt mit der traditionellen Hissung der Nationalflagge und endet traditionell mit dem Feuerwerk um 21 Uhr. Neu ist, dass das bislang auf Budapest beschränkte offizielle Programm einen zweiten Pol hat, den Balaton in Betracht dieser wichtigsten touristischen Region im Sommermonat August. Pünktlich um 21 Uhr am 20. August startet das doppelte Feuerwerk zur eigens dafür vom Pianisten-Komponisten Balázs Havasi komponierten Feuerwerksmusik, live übertragen vom öffentlich rechtlichen Ungarischen Fernsehen und Rundfunk, dem Musikkanal Petőfi Rádió.


