Um diese auf natürliche Weise zu verhindern, müssen die Patienten einer regelmäßigen Druckentlastung unterzogen werden, indem sie in bestimmten Intervallen von Pflegepersonal umgelagert werden. „Diese Wunden entstehen durch die Quetschung des Gewebes. Um eine ausreichende Blutzufuhr an diesen Stellen wieder zu gewährleisten, muss der Druck, der im Gewebe entsteht, gestoppt werden”, führt er aus.
Matratzen erleichtern Druckentlastung
Hierzulande gibt es noch keine Strom-basierten Methoden, um eine Wunde durch Liegen zu verhindern. Eine Prognose auf eine tatsächliche positive Auswirkung ist demnach nicht möglich. Was jedoch schon verwendet wird, sind sogenannte Dekubitus-Matratzen. Diese lassen sich in unterschiedliche Formen aufpumpen und entlasten bestimmte Körperregionen.
„Auch die Hautpflege ist neben der permanenten Umlegung der Patienten, die lange Zeit bettlägerig sind, wesentlich”, sagt Salzlechner. Durch die kontinuierlich e Kontrolle komme es folglich auch zu einer steten Beschäftigung des Pflegepersonals. Ob sich die elektrische Unterhose künftig auch in Europa durchsetzen kann, wird der weitere Verlauf zeigen.

