Einsicht in die Notwendigkeit erforderlich
Gut ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die Privathaushalte; etwa die Hälfte dieses Anteils dient dem Beheizen von Wohnräumen. Fachleute sind sich darin einig, dass sich mit konsequent gedämmten Dachflächen und Fassaden im Verbund mit Energiesparfenstern und einer effizienteren Anlagentechnik der private Heizenergiebedarf mindestens um die Hälfte reduzieren lässt, ohne Komforteinbußen hinnehmen zu müssen. Schaut man sich ein typisches Bestandgebäude näher an, sind Raumwärmeverluste vor allem in folgenden Bereichen festzustellen: Der Löwenanteil verbrennungstechnisch erzeugter Raumwärme entweicht durch unsachgemäßes Lüften (27 Prozent), unzureichend oder gar nicht gedämmte Außenwände (20 Prozent) sowie durch eine nicht mehr zeitgemäße Verglasung der Fensterflächen (17 Prozent). Nimmt man noch die Wärmeverluste hinzu, die schlechte Wirkungsgrade veralteter und falsch eingestellter Heizungsanlagen verursachen (13 Prozent), kennt man die wesentlichen Energieverlustquellen im Wohnbereich. Hier gilt es vorrangig anzusetzen. Mangelhaft gedämmte Dachflächen (8 Prozent) und Kellerdecken sowie -wände (5 Prozent) zeichnen für die übrigen Verluste verantwortlich.
Über einen – für viele Altbauten noch immer typischen – Brennstoffbedarf von bis zu 30 Litern Heizöl bzw. Kubikmetern Gas pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr darf man sich nicht wundern, wenn die Gebäudehülle aus energetischer Sicht so löchrig wie ein Schweizer Käse ist.
Runter auf 3 Liter pro Quadratmeter im Jahr
Im Neubau hingegen liegt der durchschnittliche Brennstoffbedarf bereits deutlich unter sieben Litern Heizöl bzw. Kubikmetern Gas pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr. Vorbild und Motor dieser nachhaltigen Entwicklung ist das Passivhaus, das seit Jahresbeginn Leitbild der gültigen Energieeinsparverordnung ist. Maximal ein bis drei Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr sollen danach genügen! Mit Dämmstoffen aus Holzfasern sowie Wärmedämmverbundsystemen (WDVS), die auf Holzfaserplatten basieren, lässt sich der Niedrigenergiehausstandard (mit einem Durchschnittsverbrauch von weniger als sieben Litern Heizöl bzw. Kubikmetern Gas pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr) im gesamten Wohngebäudebestand ohne weiteres erzielen. In Holzrahmenbauten, Häusern aus Massivholz und Holzfertighäusern sind sie ganz in ihrem Element. Bestandsgebäude mit gemauerten Wänden aus Ziegelsteinen, Kalksandstein und anderen Werkstoffen kommen gleichfalls für den Einsatz von Holzfaserdämmstoffen und Holzfaser-WDVS in Betracht.
Der Effekt: Als Bewohner einer zeitgemäß gedämmten Immobilie darf man sich über eine dauerhafte finanzielle Entlastung freuen, da die Verwendung von Dämmstoffen aus natürlichen Holzfasern den Energiebedarf des Hauses und somit auch die Ausgaben fürs Beheizen der Wohnräume nachhaltig senkt.
Weitere firmenneutrale Informationen über Holzfaserdämmstoffe und Holzfaserdämmplatten zum energiesparenden Dämmen von Dächern und Fassaden finden sich im Internet auf. Dort stehen auch zwei fachlich fundierte, verständlich verfasste Informationsbroschüren des VHD zum Herunterladen unentgeltlich bereit. (az)

