London: Olympia-Gäste sollen gratis surfen können (Foto:pixelio.de/duwald)Durch den Service soll den vielen Touristen, die die Stadt im Sommer erwartet, der Aufenthalt verschönert werden – sie sollen zum Beispiel ihre Fotos der unterschiedlichen Sportveranstaltungen möglichst einfach ins Netz stellen können. Die größte Herausforderung könnte aber die geplante Ausweitung des Netzes auf die Londoner U-Bahnen sein, wo dadurch auch erstmals Internet-Anschluss ermöglicht werden soll.

Noch in diesem Monat will O2 damit beginnen, die Zugangspunkte für das U-Bahn-Netz anzubringen, begonnen wird in Westminster. Schritt für Schritt soll der Bereich dann ausgeweitet werden. In den Straßen Londons sollen einstweilen die Zugangspunkte in die vorhandene Infrastruktur, wie zum Beispiel Straßenlaternen, integriert werden. Bis März ist der Abschluss der Arbeiten geplant. Welche Geschwindigkeiten das WLAN-Netz bieten wird, ist noch unklar. O2 verspricht jedoch ein „hochqualitatives” Netzwerk.

Im Vergleich zu Städten wie New York oder Paris liegt London in Sachen Gratis-WLAN zurück. Das soll sich nun durch die breit angelegte Initiative im Rahmen der Sommerspiele ändern. Bedenken davor, dass viele Bürger, die in den betreffenden Gebieten ihre privaten Internetanschlüsse aufgeben werden, um gratis im öffentlichen Netz zu surfen, weisen Experten zurück. Die Grats-Verbindungen seien vermutlich viel zu langsam, um sich wie gewohnt im Netz zu bewegen.