
Auf das diesjährige erste Konzert machte infovilag.hu am 15. Januar aufmerksam, nun sei für das Konzert am 2. März die Werbetrommel gerührt.
Bestens bewehrt hat sich der musikalische Mix, mit dem die Pannonischen Philharmoniker nach Budapest kommen: es werden, salopp ausgedrückt, Ohrwürmer und oft auch selten aufgeführte Werke gespielt.
Martin Michael Kofler und die Pannonischen Philharmoniker dirigert der Musikdirektor der Krakauer Philharmonie Pawel Przytocki, der schon zweimal mit den Pannonischen zsammenarbeitete, allerdings dann am Stammsitz des Klangkörpers in Pécs. Zum auf dem Programm stehenden Flötenkonzert sei erwähnt, dass Chatschaturjan es ursprünglich, 1940, als Konzert für Geige in d-Moll komponiert hat, der erste Satz 1968 von Jean Pierre Rampal, von Chatschaturjan aufgefordert, als Flötenkonzert in D-Dur paraphrasiert wurde.
Nach der Pause spielen die Pannonischen Philharmoniker Berlioz’ Symphonie fantastique, deren Untertitel der Leitfaden durch das musikalische Geschehen ist: Episoden aus dem Leben eines Künstlers, und die reichen, wie allen Musikfreunden bekannt, von Träumen und Leidenschaft bis zum Hexensabbat: Dies irae.
Die Pannonischen Philharmoniker setzen die Abo-Reihe im Budapester Palast der Künste am 21. April fort und beenden sie am 11. Mai.

