Der Enthusiasmus den die Plattform in den vergangenen Wochen erzeugt hat, gibt den Betreibern recht. Nachdem Social-Media-Plattform bereits bei den Revolutionen in Tunesien und Ägypten eine zentrale Rolle gespielt haben, könnten neue Medien auch den Friedensprozess im Nahen Osten vorantreiben, so die Hoffnung. Die Plattform „YaLa – Young Leaders” http://www.facebook.com/yalaYL wurde im ersten Monat 91.000 mal aufgerufen. Von den 22.500 aktiven Nutzern sind 60 Prozent Araber.
Über Frieden sprechen
„Sämtliche Kommunikation findet heute im Internet statt – über Sex, Krieg, Wirtschaft – warum nicht auch über Frieden?”, so Uri Savir, Präsident des Peres Center for Peace und Gründer der Plattform. Savir hatte bereits in den 90er-Jahren Verhandlungen für Israel geführt. Den Dialog im Internet hält er gerade in Anbetracht seiner Erfahrungen für vielversprechend. „Wir haben heute auf keiner der Seiten mutige Anführer, deshalb wende ich mich an eine neue Generation, den Tahrir-Platz und die Facebook-Generation”, so Savir.

