So verschoben sie etwa Icons am Display hin- und her, riefen ein Wetterwidget auf und zeigten auch die Verwendung eines Twitter-Clients. Das Gerät kann bereits mit Multitouch-Gesten umgehen und reagiert flüssig auf alle Eingaben, wie ein Video von AndroidPolice zeigt.
Vielfältiger Einsatz denkbar
Auch für naheliegend praktische Zwecke lässt sich das „Smart LCD Window” einsetzen. Über einen einfachen Handstrich auf der Seite des Schirms lassen sich etwa virtuelle Fensterläden öffnen und schließen. Dementsprechend verändert sich dadurch auch die Transparenz. Ob das Display bei kompletter Schwarzfärbung vollständig Licht- und Blickdicht ist, ist bislang noch nicht bekannt.
Für die Erfindung sind auch weitreichende Nutzungsmöglichkeiten im kommerziellen Bereich denkbar. Sie könnten herkömmliche Schaufenster an Geschäften ersetzen und potenzielle Kunden schon vor Betreten des Geschäftes interaktiv das gerade verfügbare Warenangebot durchforsten lassen. Auch für das Ankündigen von Sonderaktionen, Preisnachlässen oder von Betriebsurlauben entfiele dann die Notwendigkeit, mit Papptafeln oder Plakaten zu arbeiten.
Das smarte Fenster befindet sich allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstatus. Wann die Technologie den Markt erreicht und in welchen Produkten man sie wiederfinden wird, bleibt vorerst offen.

