Das Unternehmen, das sich unter anderem auf die Herstellung von Bildschirmen spezialisiert hat, kämpft bereits seit Längerem mit dem Preisen und der Konkurrenz am Markt, so dass sich Sharp Anfang des Jahres nur durch einen Bankkredit über 4,6 Mrd. Dollar vor der Pleite retten konnte. Zudem stiegen Handy-Riese Samsung sowie Chip-Hersteller Qualcomm ein. Konkret ist bei dem Aktienverkauf vorgesehen, dass der Bauzulieferer Lixil und der Werkzeuggigant Makita als Partner einsteigen. Die Sharp-Aktie ging mit plus 0,9 Prozent aus dem Handel.
Grund für die Misere des Apple-Zulieferers Sharp sind unter anderem unbarmherzige Rivalen aus Südkorea. So setzen Unternehmen wie Samsung oder LG ihren Wettbewerbern in einem hart umkämpften Weltmarkt gehörig zu. Kaum verwunderlich also, wenn Sharp seit Jahresbeginn nach neuen Einnahmequellen sucht. Assets in Übersee stehen ebenso zur Disposition wie umfangreiche Einsparbemühungen. Sharp ist mit 30 Prozent am größten deutschen TV-Hersteller Loewe beteiligt, der am Dienstag Schutz vor seinen Gläubigern beantragt hatte.


