Die drohende Rezession setzt Ungarns Regierung unter Zugzwang. Sollten Liquiditätsengpässe eintreten, würde sich dies sowohl auf inländische als auch ausländische Investitionstätigkeiten negativ auswirken. Wippler hält den Ausgang der Verhandlungen für offen: „Das zögerliche Einlenken Orbáns signalisiert auf Druck von außen zumindest erste Ansätze zu politischen Zugeständnissen. Sofern es in Brüssel zu einer politischen Einigung kommt, werden die Verhandlungen mit dem IWF wieder in greifbare Nähe rücken.” Der IWF beharrt auf einem Politikwechsel und verlangt die Rückkehr zu einer marktwirtschaftlich orientierten Wirtschaftspolitik.
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