Paul Lendvai ist Experte wenn es um das politische Geschehen in Ungarn geht. Bild: KeystonePaul Lendvai, Jahrgang 1929, ist in Budapest als Sohn jüdischer Eltern geboren und aufgewachsen. Dank Schweizer Schutzpass überlebten er und seine Eltern den Holocaust. Obwohl Mitglied der KP wurde er 1953 verhaftet und mit Berufsverbot belegt. 1957 emigrierte er nach Wien, wo er als Journalist u. a. für die «Financial Times» und auch den «Bund» arbeitete. 1959 erwarb er die österreichische Staatsbürgerschaft. 1982 wurde er Leiter der Osteuropa-Redaktion des ORF und 1987 Intendant von Radio Österreich International. Lendvai ist der Autor zahlreicher Bücher, u. a. des Bestsellers «Mein Österreich – 50 Jahre hinter den Kulissen der Macht» (2007) und von «Mein verspieltes Land – Ungarn im Umbruch» (2010). Dieses Jahr erschienen ist «Leben eines Grenzgängers – Erinnerungen, aufgezeichnet im Gespräch mit Zsofia Mihancsik». Paul Lendvai ist in dritter Ehe verheiratet. Er lebt in Wien. 

Herr Lendvai, Sie wurden 1929 in Ungarn geboren, emigrierten 1957 nach Wien und wurden 1959 österreichischer Staatsbürger. Jetzt sind Sie oft in Budapest – sind Sie auch wieder Bürger Ungarns geworden?


Nein. Mir reicht die österreichische Staatsbürgerschaft. Man hat mich seinerzeit für 1400 Schilling aus der ungarischen Staatsbürgerschaft entlassen, sodass ich ohne Gefahr als Journalist nach Ungarn reisen konnte.

Sie haben sich wieder mit der ungarischen Regierung angelegt. 


Ja. Keine Regierung hat Kritiker gern, und je autoritärer eine Regierung ist, umso weniger kann eine Regierung unabhängige Kritik ertragen.

Sie schreiben in Ihrem neuen Buch «Es geschieht in Ungarn vieles, was nicht geschehen dürfte.» Was zum Beispiel?
Es gibt eine Rückwärtsentwicklung auf vielen Gebieten, de facto eine Machtkonzentration ohne Kontrolle: In Schlüsselpositionen, in den Medien, in der obersten Staatsanwaltschaft sitzen Leute der regierenden Partei. Ins oberste Gericht wurden ihre Vertrauensmänner für neun Jahre bestellt. Der Verfassungsgerichtshof wurde zahlenmässig aufgeblasen. Die Wahlkommission besteht nur aus Personen, welche die regierende Partei ernannt hat.

Also Vertrauensleute der Fidesz-Partei. 


Ja. Öffentlich-rechtliches Fernsehen und Radio wurden zusammengelegt. Die offizielle Nachrichtenagentur versorgt alle Medien mit Nachrichten.

Es gibt in Ungarn also keine Pressefreiheit mehr?


Es gibt sie noch, aber regierungskritische Zeitungen werden ausgehungert. Staatliche und halbstaatliche Firmen platzieren keine Inserate mehr, und auch viele private Unternehmen haben Angst, kritische Medien mit Anzeigen zu unterstützen. Die Regierung sagt zwar, bei uns gibt es Pressefreiheit, aber ohne Werbung können diese Zeitungen à la longue kaum existieren. In Deutschland wird Angela Merkel auch von konservativen und bürgerlichen Zeitungen angegriffen. Das geschieht in Ungarn mit Viktor Orban nicht, genauso wie unter dem Kommunismus auch Janos Kadar nicht angegriffen wurde.

Wie muss man es sich erklären, dass zwei Drittel der Wähler für Fidesz, die nationalkonservative Partei von Viktor Orban, gestimmt haben?


Falsch, in Wirklichkeit haben nur 53 Prozent der Ungarn für Fidesz gestimmt. 36 Prozent waren Nichtwähler, genau gerechnet hat also bloss ein Drittel der Wahlberechtigten die Fidesz gewählt. Dank dem Wahlsystem gab es im Parlament eine Zweidrittelmehrheit. 1994 hatten auch die Sozialisten und Postkommunisten eine Mehrheit von 73 Prozent. Sie haben zusammen mit den Liberalen regiert, das aber nicht für eine Machtkonzentration ausgenützt. Das ist der grosse Unterschied.

Man findet in Ihrem Buch «Leben eines Grenzgängers» ein Bild, das Sie zusammen mit Orban zeigt. Gehörten Sie damals noch nicht zu seinen Kritikern?


Das war vor 15 Jahren, bei der Präsentation meines Buchs über Ungarn. Ich habe mich nicht geändert, er hat sich geändert. Am Anfang seiner Karriere stand er eher links von der Mitte. 1993 hat er aber entdeckt, dass er die Mehrheit rechts von der Mitte holen musste.

Sie schreiben in «Leben eines Grenzgängers», man könne in Ungarn wieder offen antisemitisch sein.


Einen politischen Antisemitismus wie vor dem Krieg gibt es heute nicht mehr, wohl aber in Zeitungen und Radios mehr oder weniger offen antisemitische Beiträge. Offiziell verurteilt das die Regierung zwar, aber in Zeitungen, die von Fidesz oder von Vertrauten von Fidesz kontrolliert werden, kann man zum Beispiel über Andras Schiff, den berühmten Pianisten, den Schriftsteller György Konrad und den Dirigenten Ivan Fischer kaum verhüllt subkutan antisemitische Dinge lesen. Andras Schiff gibt deshalb keine Konzerte mehr in Ungarn.

Wie muss man es sich erklären, dass sich Ungarn anders entwickelt hat als etwa Polen oder Tschechien?


Das ist zum Teil Folge der ungarischen Geschichte und geht zum einen auf die nationale Wunde zurück, den Vertrag von Trianon 1920, als Ungarn zwei Drittel seines Territoriums an andere Länder verlor. Zweitens kam es 1956 nach dem Aufstand in Ungarn zwar nicht zu einer Versöhnung, aber zu einem Modus vivendi, zu einer Normalisierung mit dem kommunistischen Regime. Das Kadar-Regime hatte verstanden, dass man bei der Unterdrückung nicht über gewisse Grenzen hinausgehen durfte.

Die Ungarn waren die glücklichsten Kommunisten . . . 


. . . es gab den Gulaschkommunismus. Ungarn war die angenehmste Baracke im sozialistischen Lager. 1989 kam die Wende nicht so abrupt wie in Polen oder der Tschechoslowakei, in Ungarn gab es sozusagen ein Hineinwachsen in die Demokratie. Scharf formuliert kann man sagen, 1994, als Sozialisten und Postkommunisten die absolute Mehrheit errungen hatten und zusammen mit den Liberalen eine Regierung bildeten, war das beinahe so, als ob der Gefängnisdirektor und die Gefängnisinsassen ein gemeinsames Projekt aufgestellt hätten. In Ungarn haben die Leute nicht so dramatisch wie in Rumänien oder Polen gespürt, dass eine neue Situation entstanden war.

Man hat Ihre Arbeit als Journalist von rechter Warte aus kritisiert, weil Sie das Kadar-Regime in Ungarn in einem besseren Licht gesehen haben als andere. 


Es ist komisch. Unter den Leuten, die mich und andere deswegen kritisierten, waren manche, die in den 80er-Jahren Parteimitglieder und Parteifunktionäre in wichtigen Positionen gewesen waren. Wie Bruno Kreisky und Zbigniew Brzezinski habe ich die Möglichkeit gesehen, dass andere kommunistische Staaten durch das ungarische Beispiel geschwächt werden könnten. Deshalb haben wir diese Entwicklung in Ungarn begrüsst. Dennoch war ich in Ungarn fünf Jahre lang auf der schwarzen Liste. Nach der Wende habe ich 400 Seiten Material über mich bekommen.

Vom ungarischen Geheimdienst?


Ja, und es gibt noch Hunderte Seiten, die ich nicht bekommen habe. Als Chef der ORF-Ostredaktion und als Intendant der Kurzwelle konnte ich in Ungarn nirgendwo absteigen, ohne bespitzelt zu werden.

Vor ein paar Jahren haben Ihnen ungarische Medien vorgeworfen, Sie hätten zur kommunistischen Zeit mit dem ungarischen Geheimdienst zusammengearbeitet. 


Das war eine der übelsten Geschichten, die man über mich verbreitet hat, aber solche Vorwürfe kommen immer, wenn man jemanden diskreditieren will. Ich habe nie in meinem Leben mit einem Geheimdienst zusammengearbeitet. Zur Zeit des Kommunismus haben mich die «Iswestija» und die «Prawda» angegriffen, ich war auf der schwärzesten der schwarzen Listen. Das Kadar-Regime und die Sowjets haben mir vorgeworfen, ich hätte vier Staatsbürgerschaften, ich sei für den CIA, für den Sender Freies Europa tätig. Nichts davon ist wahr. Vor vielen vielen Jahren wollten mich einmal die Amerikaner und einmal die Skandinavier für die Mitarbeit gewinnen, aber es ist beim Versuch geblieben.

Irgendetwas bleibt bei solchen Vorwürfen immer hängen. 


Wenn so etwas mit der vollen Wucht der Medien verbreitet wird, ist das leider so, Kritiker sollen mundtot gemacht werden. Das ist eine Methode, die auch die Nazis und die Bolschewiken gegen ihre Kritiker angewandt haben. Würde jemand in Österreich solche Geschichten über mich verbreiten, würde ich sofort eine Richtigstellung verlangen und sonst vor Gericht eine Entschädigung fordern, zum Beispiel 150’000 Euro. Aber wie gesagt, in Ungarn ist das ganze Gerichtswesen jetzt unter dem Einfluss der Regierung. Oberste Richterin ist eine Freundin der Familie Orban.

Sie haben also gegen diese Anschuldigungen nichts unternommen?


Ich habe sofort alles öffentlich richtiggestellt, aber das wurde nur in den liberalen und nicht in den rechtsextremen Zeitungen gebracht. Ansonsten schreibe ich meine Bücher und meine Artikel, und ich habe meine Diskussionssendung beim österreichischen Fernsehen. Ich antworte nicht damit, dass ich anfange aufzuzählen, wer in der heutigen ungarischen Regierung unter dem Kommunismus welche Position hatte. Aber es ist so, dass ich von Leuten angegriffen werde, die damals ohne Zwang mitgemacht haben.

Sie sind und waren ein grosser Osteuropa-Kenner. Hat auch Sie der Zusammenbruch des kommunistischen Systems überrascht?


Ja. Ich gehöre nicht zu denen, die das vorausgesehen haben; ich hätte nie gedacht, dass die Sowjets die DDR aufgeben würden. Aber der grosse russische Revolutionär Herzen hat einmal gesagt, die Geschichte kenne kein Libretto. Ich hätte auch nicht gedacht, dass in Jugoslawien ein Bürgerkrieg ausbricht. Und auch nicht, dass Kosovo ein freies Land wird, das von 100 Staaten anerkannt wird. Das sind Überraschungen.

In den jugoslawischen Sozialismus haben Sie einmal bestimmte Hoffnungen gesetzt . . .
. . . auf einen marktwirtschaftlichen Sozialismus. Aber der Nationalismus hat sich als stärker erwiesen. Der Nationalismus ist die stärkste Ideologie.

Sie selber waren vor 1956 Mitglied der ungarischen Kommunisten.


Ich war Mitglied der sozialdemokratischen Jugendorganisation, habe in meinem jugendlichen Übermut mitgeholfen, die Sozialdemokratie zu begraben, und bin Mitglied der vereinigten Partei geworden. Dann aber wurde ich ohne Grund verhaftet und hatte drei Jahre Berufsverbot. Knapp vor der ungarischen Revolution 1956 wurde ich rehabilitiert. Ich hätte in Ungarn bleiben können, wäre dann wohl Chefredaktor oder sonst etwas geworden, spürte aber nach dem Aufstand, dass ich nicht mit der Lüge leben konnte. So bin ich 1957 emigriert.

Am Aufstand 1956 waren Sie nicht beteiligt?


Nein. Ich gestehe offen, dass ich einer der wenigen Ungaren war, die keine russischen Panzer in Brand gesteckt haben. Am Aufstand haben sich de facto nur ein paar Tausend Leute beteiligt.

Machen wir noch einen Schritt zurück in Ihrer Karriere. Sie sind mit etwas Glück der Judenverfolgung in Ungarn entkommen.


Das hängt zum Teil mit der Schweiz zusammen. Mein Vater war Anwalt und hatte sich einen schweizerischen Schutzpass beschaffen können, ob gefälscht oder echt, weiss ich nicht. Das ging auf Carl Lutz zurück. Deshalb bin ich ein grosser Bewunderer von Carl Lutz, der so viele Menschen gerettet hat und damals von seiner eigenen eidgenössischen Regierung so schlecht behandelt wurde.

Sie mussten dann aber doch noch Schützengräben ausheben.


Ich wurde verschleppt, konnte aber flüchten. Wenn ich mich heute in Ungarn nicht sehr wohl fühle, hängt das damit zusammen, dass meine Wohnung in Budapest in der Nähe des Orts liegt, wo das geschehen ist. Das bringt Erinnerungen zurück. Ich habe mich mit diesen Dingen jahrzehntelang nicht beschäftigt, aber in den letzten Jahren ist die Vergangenheit stärker geworden.

Gehört zu den Problemen Ungarns auch die Weigerung, die Vergangenheit aufzuarbeiten?

 
Das ist eines der grössten Probleme, nicht nur in Ungarn, aber in Ungarn ist es so gefährlich, weil diese Regierung die nationale Karte und die Karte der Vergangenheit spielt. Es werden Bücher veröffentlicht und zu Pflichtlektüre in Schulen erklärt, welche die Entwicklung, die zum Holocaust in Ungarn führte, unterstützt haben. Ein Beispiel ist Albert Wass, ein drittklassiger antisemitischer Schriftsteller aus Siebenbürgen, der in Rumänien der Kriegsverbrechen beschuldigt wurde und in die USA flüchtete. Wass wird in Ungarn mit über 60 Denkmälern geehrt. Das Schlimme ist, dass die Gespenster der Vergangenheit nicht bekämpft, sondern wiedererweckt werden.

Ungarn ist Mitglied der EU. Man kann doch hoffen, dass dies eine Entwicklung ins noch Nationalistischere verhindert. 


Die EU und der Europarat haben mehr unternommen, als ich gedacht hätte. Sie haben die ungarische Entwicklung kritisiert, aber die Regierung Orban ist sehr geschickt, macht gewisse Konzessionen, geht zwei Schritte vorwärts und einen zurück. Orban selber hat das «Pfauentanz» genannt. Die EU, der Europarat, die UNO oder die westliche Presse können die ungarische Elite nicht ersetzen.

Sie sind skeptisch, was die Entwicklung Ungarns betrifft. 
Ich bin sehr pessimistisch, weil sich diese Regierung mit solchen Machtkompetenzen ausgestattet hat. Wenn morgen die Opposition Wahlen gewinnen würde, dann könnte Fidesz vom Budget bis zu den Medien alle Machtpositionen behalten. Die Opposition wird aber die nächsten Wahlen nicht gewinnen. Sie ist gespalten, die Sozialisten tragen zum Teil die Verantwortung für die Fehler der Vergangenheit, für die Korruption. Die grösste Partei ist die der Nichtwähler. Diese Leute sind enttäuscht von der Regierung, können aber von der Opposition auch nicht gewonnen werden.

Sie waren nie mehr in einer Partei nach 1957. Gibt es dennoch so etwas wie eine persönliche politische Bilanz Ihres Lebens?


Ich bin ein liberaler Demokrat, der seine Vergangenheit nie verleugnen wird. Ich habe in meiner Jugend an falsche Dinge geglaubt, ich habe geglaubt, ich helfe den Menschen, aber ich habe gemerkt, dass das Regime in Ungarn auf Lüge und Gewalt aufgebaut war und ich dabei mitgeholfen habe. Das haben viele gemacht, aber für mich ist eine grosse Ehre, dass mich der ehemalige österreichische Vizekanzler Erhard Busek verteidigt und mich mit Arthur Koestler und Manes Sperber verglichen hat. Auch die haben sich geirrt. Ich bekenne mich zu meinen Irrtümern, lebe aber seit meinem 28. Lebensjahr ohne Lüge und Unwahrheit.

Sie sind einer der Biografen des ehemaligen österreichischen Kanzlers Bruno Kreisky. Was war das Besondere an ihm?


Er war ein ganz grosser Politiker und Staatsmann, der erkannte, dass Österreich eine liberale Wende brauchte. Er war nicht nur Sozialist, er war Sozialdemokrat und Liberaler, der unglaublichen Erfolg hatte. Er gewann fünfmal die Wahlen, zuletzt mit 47,8 Prozent. Jetzt hat diese sozialistische Partei gerade noch 27 Prozent geholt. Kreisky konnte Leute für sich gewinnen, die nichts mit der Sozialdemokratie am Hut hatten.

Kreisky war wie Sie Jude. Hat es Sie nie gestört, dass er zu den schärfsten Kritikern Israels gehörte?


Nein, auch ich habe die israelische Politik kritisiert. Mich störte nur, wenn er die Neonazis, die rechtsextremen Stimmen in Österreich, nicht angegriffen hat. Er war zu sehr bereit, die Vergangenheit zu vergessen. Darüber habe ich mit ihm gestritten, über die Nichtaufarbeitung der Vergangenheit. Aber das hatte mit Israel nichts zu tun.

Sie haben heute eine Wohnung in Budapest. Ist es Ihnen unwohl, wenn Sie dort sind?


Ich fühle mich wegen der allgemeinen Situation nicht sehr wohl. Meine Frau ist eine ungarische Verlegerin, wir haben zusammen mit unseren Mitteln einen kleinen Verlag, den Nischen-Verlag, gegründet. Wir veröffentlichen schöne ungarische Literatur. Das zeigt, dass wir nicht gegen Ungarn sind.

Was ist Ihre grösste Sorge in Bezug auf die Entwicklung Ungarns? 


Meine grösste Sorge ist der Aufstieg der Nationalisten, der Rassisten, der Intoleranz ganz allgemein in Osteuropa. Was heute in Ungarn passiert, kann morgen in Polen passieren, wenn die gemässigte Regierung von Donald Tusk durch Kaczynski ersetzt würde. Wir haben das in der Slowakei erlebt. Aber Ungarn ist natürlich nicht Weissrussland oder die Ukraine, Ungarn ist noch immer eine Demokratie. Es gibt eine Rückwärtsentwicklung, aber man kann frei reisen, und es gibt persönliche Freiheit.

5 Kommentare

Erstellt: 19.10.2013, 08:33 Uhr

Die gesammelten Samstagsinterviews unter www.samstagsinterviews.derbund.ch

Artikel zum Thema