Trotz Krise stieg die Nächtigungszahl der ungarischen Touristen, deren Reiseziel die Schweiz war und ist in den vergangenen Jahren, seit 2003, als der Fachmann das Interesse der Ungarn für die Schweiz gezielt beeinflussen will, an. Insgesamt 60 % Wachstum. Jährlich werden rund 90 000 ungarische Übernachtungen in der Schweiz registriert, 2010 waren es 89 000. Trotz dieses geringen Rückgangs und der Tatsache, dass Ungarn ein kleiner touristischer Markt ist, bleibt Urs Weber optimistisch, und betont, dass die Schweiz nicht nur teuer ist. Es gibt preiswerte Angebote für Familien, Bed and Breakfast, Schlafen im Stroh oder in der Jugendherberge. Das kann sich auch der sparsame Tourist leisten und die einzigartige Schweiz genießen.
In der Wintersaison 2011-2012 setzt der schweizerische Tourismus auf die Vielfalt der Regionen mit Schwerpunkt Natur. Natur in luftigen Höhen, denn in der Schweiz fängt alles höher an als in anderen Ländern; hier streben auf engem Raum die meisten 3- und 4000er in den Himmel, hier liegt sogar die Talstation einer Seilbahn in1800 mHöhe und die höchste Eisenbahnstation Europas auf stolzen3500 m. Wo auch der ’faule’ Tourist diese Höhen genießen kann, das sind die zahlreichen Sonnenterrassen. Und wer nach der sportlichen Ertüchtigung, dem Abenteuer z.B. für die ganze Famillie, nämlich der GPS-Schatzsuche mit Schneeschuhen in Breil-Brigels noch mehr erleben will, der kann schon ab 20. November die quasi flächendenckend in der Schweiz eröffneten Advents- und Weihnachtsmärkte aufsuchen, um sich mit eidgenössischem Brauchtum vertraut zu machen.
Am 25.-26. November sollte die offizielle Weltmeisterschaft der Nikoläuse ClauWau im Engadin, die offizielle Saisoneröffnung in dieser Region, nicht verpasst werden. Die Region Wallis umwirbt u.a. mit dem Hexenrennen am 14. Januar 2012 die Besucher. Bei Bern, in Kaudersteg kann man den Winter á la dazumal erleben, in der Belle Epoque-Woche vom 22.-29. Januar.
In der Schweiz kann man sich nicht nur auf die präzisesten Uhren und den absolut präzisen öffentlichen Verkehr (man nutze die Swiss Card), sondern auch die verlässlichste Wetterprognose verlassen. Und das sind nicht die Wetterstationen, sondern die sieben Wetterriecher, Wetterschmöcker, Zivilstand: Bergbauer, Lokführer u.a. Autochtone, die das Wetter aus der jeweiligen Beschaffenheit der Oberschenkel der Ameisen oder dem Liebesleben der Murmeltiere ableiten…
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