Das Beispiel Foursquare zeigt Microsofts Bestrebungen: Foursquare hat zwar ein Entwicklerteam, das war bislang allerdings eher mit der Verbesserung der Software für iPhone, Android und Blackberry beschäftigt. Für eine Windows-Phone-Version wollte man keine Ressourcen aufbringen. Wenn Microsoft nicht angeboten hätte, ein externe Studio für die Konvertierung zu bezahlen, wäre eher keine App für Windows Phone entwickelt worden, sagt Holger Luedorf von Fourquare.
Nun sollen weitere Kooperationen folgen, um das eigene Angebot aufzuwerten. Mircosoft hat derzeit 70.000 Apps im Katalog, Android über 400.000 und Apple über 600.000. Alles relative Werte, wie ein Experte meint: „Über 100.000 ist die Anzahl nicht mehr wichtig”, sagt Jan Dawson, Analyst bei Ovum. Allerdings gäbe es einige Apps, die man egal wie hoch der Preis auch sei, auf seine Plattform holen müsse – nämlich die Programme, die bereits so populär sind, dass sie sich wie Standard-Features des Telefons anfühlen.

