Wie und warum wurde in Ungarn – einst Schrittmacher demokratischer Reformen in Osteuropa – ein nationalpopulistisches, rechtskonservatives Regime mit offensichtlicher Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung etabliert? Ein Film von Andrea Morgenthaler und Paul Lendvai. Sie können den Film hier anklicken und anschauen:

In der über mehreren Jahrzenten laufenden Sendereihe „Club2” wurde am 26.09.2012 um 23:20 Uhr „Ungarn: Demokratie ade?” gesendet. Ungarn driftet nach rechts. In kurzer Zeit ist es dem ungarischen Regierungschef Orban gelungen, sein Land umzukrempeln. Bürgerrechte und Pressefreiheit wurden eingeschränkt, die demokratische Gewaltenteilung ausgehebelt. Von Rechtsradikalen verfolgte Roma und latenter Antisemitismus machen im einstigen Vorzeigeland Schule. Verwandelt sich das demokratische EU-Land Ungarn langsam in eine nationalistisch geprägte Diktatur?

Darüber diskutieren bei Renata Schmidtkunz:

Gergely Pröhle – Stellv. Staatssekretär im ungarischen Außenministerium

Júlia Váradi – Ungarische Journalistin

Paul Lendvai – Ungarn-Experte

Rudolf Ungváry – Informatiker, kritischer Schriftsteller

Stefan Ottrubay – Geschäftsführer Esterhazy-Betriebe

Hans Kaiser – Ehem. Leiter Konrad Adenauer Stiftung Budapest

Die Sendung können Sie hier sehen.