Der kommende WLAN-AC-Standard mit bis zu 1.300 MBit/s sorgt für einen deutlichen Performance-Schub. Innovationen führen neben mehr Geschwindigkeit auch zu mehr Komfort im Heimnetz. Smartphones und Tablets empfangen so demnächst über WLAN und IP das aktuelle Live-TV-Programm. Eine Reihe neuer Apps bietet pfiffige Möglichkeiten, beispielsweise den Einsatz von Smartphones und Tablets als Webcam.
Beim Vectoring wird das VDSL-Signal auf der Teilnehmeranschlussleitung optimiert, indem Störungen zwischen benachbarten Leitungen kompensiert werden. So lässt sich bei vielen Teilnehmern eine Übertragungsrate von über 100 MBit/s pro Anschluss realisieren.
Beim Bonding werden zwei VDSL-Leitungen gebündelt. Mit der Nutzung zweier Anschlüsse steigern sich die Datenraten auf vorhandenen Kupferadern auf bis zu 240 MBit/s.
WLAN AC mit 1.300 MBit/s für mehr Geschwindigkeit und Reichweite
Premiere für den kommenden WLAN-Standard 802.11ac in der FRITZ!Box: AVM zeigt erstmals den neuen AC-Standard mit Bruttodatenraten bis zu 1.300 MBit/s. WLAN AC nutzt das 5-GHz-Frequenzband, wodurch es kaum Interferenzen mit Nachbarnetzen gibt. Gleichzeitig ist der Einsatz 80 MHz breiter Frequenzbänder und neuer Modulationsverfahren möglich. WLAN AC ist abwärtskompatibel zu 802.11a/n. AVM-Produkte mit WLAN AC unterstützen beide Frequenzbänder – 2,4 GHz (3 x 3 MIMO, 450 MBit/s) und 5 GHz (3 x 3 MIMO, 1.300 MBit/s) – und sind so voll abwärtskompatibel zu den Standards 802.11a/b/g/n.
LTE jetzt in allen drei Frequenzbändern
Mit dem erstmaligen Einsatz von Triband-LTE-Routern übernimmt AVM eine führende Rolle beim LTE-Breitbandfunk zu Hause. Neben 800 MHz und 2,6 GHz eignen sich die neuen Produkte auch für das 1,8-GHz-Band und können so in allen LTE-Netzen in Deutschland eingesetzt werden. Mit einer Anzeige von LTE-Echtzeitbetriebsparametern präsentiert AVM eine weitere Premiere. Angezeigt wird die im Netz real bereitgestellte maximale Datenrate. In Echtzeit wird zusätzlich über die Auslastung in der LTE-Funkzelle informiert. Über die Zellauslastung lässt sich erkennen, welcher Anteil der Zellressourcen für den einzelnen Anschluss zur Verfügung steht.

Am Kabelanschluss Live TV über WLAN/IP und höhere Geschwindigkeiten
Fernsehen überall im Heimnetz zeigt AVM erstmals mit einer neuen Live-TV-Technologiestudie für kommende FRITZ!Box Cable-Modelle. Dabei wird das DVB-C-Fernsehsignal vom Kabel-TV-Anschluss über WLAN, LAN und Powerline per IP im ganzen Heimnetzwerk verteilt. Das aktuelle Fernsehprogramm steht so auch auf Smartphones, Tablets, Notebooks oder PCs bereit. Empfangen werden können die digitalen Free-TV-Programme des Kabelnetzes einschließlich HD-Kanälen. Dabei werden elektronische Programmführer (EPG) ebenso übertragen wie Teletext, alternative Tonkanäle und Untertitel. Durch Einsatz des Multicast-Verfahrens können mehrere Geräte gleichzeitig das TV-Signal empfangen. Die Daten werden im Heimnetz im MPEG-Format übertragen. Premiere auch für mehr Geschwindigkeit am Kabelanschluss. AVM zeigt erstmals Endgeräte mit 16 x 8- und 24 x 8-Kanalbündelung, bei der 16 bzw. 24 Kanäle in Empfangs- und 8 Kanäle in Senderichtung gebündelt werden. Damit lässt sich am Kabelanschluss eine technologisch maximal mögliche Download-Geschwindigkeit von 880 bis 1.320 MBit/s erreichen. Die Upload-Geschwindigkeit beträgt dabei maximal 440 MBit/s.
Neue Ideen für die Hausautomation
Zur Cebit zeigt AVM eine weitere mögliche Variante der intelligenten Steckdose, die schalten, messen und jetzt auch dimmen kann. Die kompakte Bauform für Lichtquellen mit Euro-Stecker integriert sich unauffällig in vorhandene Installationen. Premiere feiert zur Cebit auch eine neue Kamera-App für mehr Sicherheit mit wenig Aufwand. Dabei wird aus einem Tablet oder Smartphone zuhause eine Webcam, auf die von unterwegs zugegriffen werden kann. Dabei ist die Kamera-App in die FRITZ!Box und den MyFRITZ!-Dienst eingebunden.
Neue Apps für mehr Komfort und Sicherheit
Mit der neuen MyFRITZ!App lassen sich einfach und sicher von unterwegs Sprachnachrichten abhören, auf persönliche Daten zugreifen und Smart-Home-Geräte schalten. Die neue FRITZ!App WLAN hat das heimische WLAN fest im Blick. Android-Smartphones werden komfortabel mit dem WLAN der FRITZ!Box verbunden. Zusätzlich zeigt die App nützliche Details zur bestehenden WLAN-Verbindung. Und mit einer grafischen Ansicht schafft sie Transparenz bei der Kanalbelegung der verschiedenen Gegenstellen. Premiere hat auch die FRITZ!App Cam. Mit der neuen App werden Android-Smartphones oder Tablets zu Hause zur Webcam. Die Bilder werden einfach im Browser betrachtet, auch von unterwegs. Plug-Ins oder eine gesonderte Software sind nicht notwendig.

